Das sind die schönsten Pilgerziele der Welt

Pilger

Für viele Menschen ist es ein Traum, einmal eine Pilgerreise zu machen. Andere haben schon viele unternommen. Die Ziele sind ganz unterschiedlich. Einige zählen jedoch als schönste Pilgerziele der Welt.

Eine Pilgerreise zu machen, kann viele Gründe haben. Viele machen diese aus religiösen Gründen. Andere möchten nicht so reisen, wie die meisten Menschen es tun. Zu Fuß werden viele Dinge gesehen, die sonst nicht auffallen würden. Die bekannteste Route ist der Jakobsweg. Dieser führt durch Spanien. Ein weiterer bekannter Weg ist der Franziskusweg, der nach Rom führt. In den vielen Stunden des Pilgerns finden viele Menschen zu sich selbst. Sie haben sehr lange Zeit, sich über sich selbst und ihr Leben Gedanken zu machen. Zusätzlich können neue Bekanntschaften entstehen. Menschen können sich untereinander austauschen.

Lourdes lohnt sich immer

Lourdes ist ein beliebter Wallfahrtsort und zählt mit sechs Millionen Pilgern zu den meistbesuchten Pilgerreisezielen der Welt. Sie ist eine mittelgroße Stadt und liegt im Südwesten von Frankreich. Den Pilgern ist ein heiliger Bezirk gewidmet. Das Gebiet nennt sich Sanctuarie. Insgesamt drei Kirchen liegen hier, die übereinander gebaut sind. Einer der wichtigsten Programmpunkte für Pilger ist hier die internationale Massen-Messe, die jeden Tag stattfindet.

Im Februar 1858 soll hier ein vierzehnjähriges Mädchen namens Marie Bernarde (Bernadette) insgesamt achtzehnmal eine weiße Dame erschienen sein. Sie sprach zu dem Mädchen, dass es ihr Gesicht waschen solle. Bernadette scharrte den Boden auf und eine Quelle begann zu fließen. Seitdem pilgern die Menschen nach Lourdes. Der “Weg der Bernadette” ist sehr beliebt. Hier wird der Pilger durch die wichtigsten Stationen aus dem Leben der Bernadette geführt. Außerdem kann die berühmte Grotte besichtigt werden.

Fatima ist ein beliebtes Ziel

Neben dem Jakobsweg nach Santiago de Compostela und dem Franziskusweg gibt es noch einige weitere Ziele, die sich lohnen. Pilgerreisen führen oft an ganz unterschiedliche Orte. Obwohl es nach Fatima Transportmittel gibt, zieht es die Menschen zu Fuß dorthin. Hauptstraßen werden bei diesen Pilgerrreisen gemieden. Die Wege führen hauptsächlich über ländliche Straßen. Die Strecke ist etwa 141 Kilometer lang. Religiösen und kulturelle Wegstrecken enden im Heiligtum von Fatima. Im Mai 1917 hüteten drei Hirtenkinder ihre Herde. Plötzlich zeigte sich ihnen die Mutter Gottes. Neben Fatima können in Portugal noch weitere Ziele besucht werden. Dazu zählen Lissabon und der Küstenort Nazaré.

Pilger zieht es oft in die Ferne

Etwas unbekannter, aber dennoch sehenswert, ist der Jesus Trail im Norden Israels. Dieser Pilgerweg ist etwa 65 Kilometer lang und beginnt in Nazaret. Jesus könnte diese Strecke entlang gegangen sein. Der Weg wurde daher nach den zahlreichen Stätten seines Lebens angelegt. Jede Etappe bietet tolle Aussichten und Orte, die mit der Geschichte verbunden sind. Der Shikoku-Pilgerpfad in Japan hingegen führt durch insgesamt 88 Tempel. Er befindet sich auf der kleinsten der vier Hauptinseln Japans und hat eine Route von etwa 1200 Kilometern.

Auf dem Olavsweg können Pilger über ein Streckennetz laufen, das sich durch Dänemark, Norwegen und Schweden zieht. Der Weg ist 5000 Kilometer lang. Das Ziel der Reise ist der Nidaros-Dom in Trondheim. An der Mittelmeerküste startet hingegen ein 500 Kilometer langer Pilgerweg, der in der Türkei liegt. Er verläuft vom Meer bis in die Hochebene und lädt ein, die Spuren des Apostels Paulus zu erkunden. Schluchten und wunderschöne Seen, sowie die antike Stadt Adada und hohe Wasserfälle sind die Highlights der Pilgerreise. Es gibt zwei Startpunkte bei diesem Pilgerweg.

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