Die wichtigsten Tipps zum Entrümpeln

selbst entrümpeln

Entrümpeln – für mehr Platz im Leben: Viele Dinge zu besitzen gibt ein Gefühl von Sicherheit. Sollte etwas gebraucht werden, kann man es bestimmt irgendwo finden – im Keller, der Garage oder auf dem Dachboden. Dort häufen sich all die Gegenstände an, die zu schade zum wegwerfen sind oder nur einmalig gebraucht wurden. Bei einem Umzug oder einer Haushaltsauflösung werden all die Dinge aber schnell zu einer Belastung, die kaum zu überschauen ist. Außerdem sorgen sie für ein Gefühl der Schwere und Starre. Wer regelmäßig oder einmal richtig umfangreich entrümpelt, befreit sich von Altlasten und schafft Raum für Neues oder einfach Luft zum freier atmen.

Selbst entrümpeln: Die Voraussetzungen

Eine solche Aktion selbst zu starten, erfordert gute Planung und einige wesentliche Voraussetzungen:

Dazu gehört, sich über die Kosten bewusst zu sein. Zwar ist selbst entrümpeln kostengünstiger, als eine Firma zu beauftragen, aber dennoch müssen einige Kostenpunkte eingeplant werden.

Hinzu kommt, dass die körperlichen Voraussetzungen gegeben sein müssen. Entrümpeln ist anstrengend und es werden viele, teilweise schwere, Gegenstände getragen. Wer die Kraft selbst nicht hat, muss sich Hilfe organisieren. Das kostet nicht nur Zeit, sondern auch Geld (wenn nicht genügend Freunde anpacken).

Der Zeitfaktor ist ebenfalls nicht zu vernachlässigen, denn eine gründliche Entrümpelung ist nicht schnell gemacht! Niemand möchte so recht glauben, was sich alles angesammelt hat – bis es losgeht und plötzlich das Ausmaß deutlich wird.

Zudem kommen oftmals ungeahnte Emotionen beim Ausmisten auf. Gerade das Weggeben oder gar Wegwerfen ist hart. Emotionale Belastbarkeit ist also eine Grundvoraussetzung. Ist diese nicht gegeben, sollte nicht selbst ausgemistet werden. Hier können beispielsweise die Profis der Entrümpelung Essen helfen.

Kostencheck zum selbst entrümpeln

Wie erwähnt kostet auch die selbst durchgeführte Entrümpelung einiges Geld. Folgende Punkte sollten dafür bedacht werden:

  • Benzinkosten für das Wegbringen der verkauften/verschenkten/ gespendeten Dinge, abholen von Helfern oder Fahrten zum Wertstoffhof.
  • Automiete für Transporter oder Anhänger, denn nicht jeder besitzt ein Auto, welches groß genug ist für die entrümpelten Möbel.
  • Entsorgungskosten, denn Sperrmüll und Sondermüll kosten auf dem Wertstoffhof nicht selten einiges an Gebühren.
  • Containerkosten, wenn es sich um ein ganzes Haus handelt, welches aufgelöst wird. Der Sperrmüll wird dann einen ganzen Container füllen
  • Hilfskräfte kommen nicht umsonst. Selbst wenn es sich um Freunde handelt, wollen diese zumindest mit Getränken und Speisen versorgt werden.

Wohin mit all den Dingen?

Wenn es dann los geht, stellt sich diese Frage immer und immer wieder. Kaputte Gegenstände werden natürlich entsorgt, indem sie zum nächstgelegenen Wertstoffhof oder einer Sperrmüll-Annahmestelle gebracht werden. Kleinkram kann auch über die Mülltrennung im eigenen Haus entsorgt werden. Was aber noch zu gut ist, um weggeworfen zu werden, lässt sich auf verschiedene Arten loswerden.

Richtig gute Möbel, Haushaltsgegenstände oder Elektrogeräte können vielleicht noch für günstige Preise verkauft werden. Zum Beispiel auf einem Flohmarkt, wenn genug zusammen kommt. Oder man stellt die Artikel auf einer Kleinanzeigen-Börse zum Verkauf. Alte Möbel zum Beispiel können aufbereitet werden und dann in neuem Glanz für gutes Geld verkauft werden.

Wenn sich kein Geld mehr mit den Dingen machen lässt, freuen sich vielleicht Freunde oder Verwandte darüber, die es noch gebrauchen können. Oder sie werden mit einem “zu verschenken” Zettel auf die Straße gestellt (aber bitte nur wenige Teile und nicht ein ganzer Hausstand!). In vielen Städten gibt es außerdem Sozialkaufhäuser, die gerne gespendete Artikel annehmen und günstig an Bedürftige verkaufen.

Profi-Tipps für die Entrümplungs-Aktion

Mit diesen simplen Tipps gelingt das selbst Entrümpeln leichter und wird nicht zu einer unüberschaubaren Aktion, die den letzten Nerv kostet:

  • Befreundete Helfer rechtzeitig anfragen und sich fest zusagen lassen. Wenn es los geht und nur die Hälfte der Helfer erscheint, wird die Aktion unzumutbar.
  • In einem ersten Durchgang alles herausholen, was definitiv bleiben soll. Dann fällt das Weggeben der restlichen Dinge leichter und die Entscheidungen gehen schneller.
  • Legen Sie vorab Kriterien fest, nach denen über “Behalten oder Entsorgen” entschieden wird. Zum Bespiel: Alles, was in den letzten 2 Jahren nicht einmal benutzt wurde oder nicht präsent war, kommt weg.
  • Verbringen Sie nicht zu viel Zeit mit dem Inspizieren kaputter Gegenstände. Meistens wird es behalten, dann aber doch nie repariert und sammelt sich erneut irgendwo an.
  • Aussortierte Dinge nicht nochmal in die Hand nehmen oder durchsehen. Die Gefahr ist groß, dass Einiges wieder zurückwandert auf den “Behalten-Stapel”.
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