Günstig umziehen? So können Sie die Umzugskosten reduzieren

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Ein Umzug ist grundsätzlich mit Kosten verbunden – mögliche Doppelmieten, das Mieten eines Fahrzeuges oder sogar die Beauftragung eines Umzugsunternehmens. Bestimmte Gegenstände wie z. B. Klaviere oder Flügel müssen von einem speziellen Transport umgezogen werden. Dieser Artikel erklärt, wie bei einem Umzug kosten gespart werden können und worauf zu achten ist.

Was sollte vor einem Umzug erledigt werden?

Damit es später nicht zu doppelten Zahlungen kommt, sollte schon vor einem Umzug einiges an Organisation und Planung erfolgen. In erster Linie muss natürlich die bisherige Wohnung gekündigt werden, um doppelte Mietzahlungen zu vermeiden. Danach können verschiedene Verträge wie z. B. Telefon-und Internetvertrag oder die Energieverträge gekündigt bzw. umgezogen werden, damit sie schon beim Einzug an der neuen Adresse verfügbar sind.

Vor einem Umzug ist auch eine Entrümpelung sehr zu empfehlen. Das jedenfalls empfiehlt das Umzugsunternehmen Berlin. Dadurch können unnötige Gegenstände entsorgt werden, das spart nicht nur Zeit, sondern auch Geld beim Umzug. Gegenstände sollten dabei kritisch betrachtet werden – wurde der Gegenstand in den letzten Jahren genutzt bzw. bringt er Glück/Freude? Falls nicht, kann er verkauft, verschenkt, gespendet oder entsorgt werden.

Das Verpacken des Hausrates

Vor einem Umzug sollten so viele Gegenstände wie möglich verpackt werden. In der Regel finden sich immer Helfer, die beim Einpacken mithelfen können – das beschleunigt den Prozess umso mehr. Das Verpacken vor dem Umzug spart nicht nur Zeit an Umzugstag, sondern auch hohe Kosten, die Umzugsunternehmen für das Verpacken berechnen. Sind die Gegenstände schon vorher gut eingepackt, müssen sie nur noch eingeladen und transportiert werden, ein hoher Teil der Kosten entfällt damit.

Auch beim Verpackungsmaterial selbst kann Geld gespart werden, denn Umzugskartons sind relativ teuer und werden meistens nur wenige Male benötigt. Hier sollten Freunde und Familie gefragt werden, denn häufig besitzen viele bekannte Menschen bereits Umzugskartons, die ausgeliehen werden können. Neben den üblichen Umzugskartons können auch Boxen aus Kunststoff gemietet werden – sie sind stabil und eignen sich daher hervorragend für einen Umzug.

Wann sollte umgezogen werden?

Das richtige Timing ist wichtig, um besonders günstig umziehen zu können. Die meisten Umzüge finden zwischen Mai und September statt – falls möglich, sollte ein Umzug daher nicht unbedingt in diesen Monaten erfolgen. Wer ein Umzugsunternehmen mit dem Umzug beauftragt, sollte das schon einige Wochen vor dem eigentlichen Termin erledigen. Bei kurzfristigen Anfragen fallen in der Regel höhere Gebühren an. Ebenfalls sind Umzüge am Wochenende, Feiertagen oder am ersten und letzten Tag des Monats etwas teurer – diese Tage sind ebenfalls zu vermeiden.

Preise online vergleichen

Auch bei Umzugsunternehmen lohnt sich durchaus ein Preisvergleich, denn die Raten können sehr unterschiedlich ausfallen. Die Unternehmen können dabei entweder direkt kontaktiert und die Preise erfragt werden, allerdings kann auch ein Online-Preisvergleich genutzt werden. Um die Preise richtig vergleichen zu können, sollten immer sehr detaillierte Informationen zum Umzug angegeben werden, z. B. die Anzahl der Umzugskartons und die Menge an Möbeln, die Größe und genaue Lage/Adresse der jeweiligen Wohnungen und sperrige bzw. spezielle Möbel oder andere Gegenstände.

Lebensmittel aufbrauchen

Bei kurzen Umzügen können Lebensmittel meistens kurzzeitig in einer Gefrierbox aufbewahrt und dann am neuen Wohnort wieder im Kühlschrank gelagert werden. Wer jedoch eine weitere Strecke beim Umzug vor sich hat, sollte möglichst alle Lebensmittel aus dem Kühlschrank aufbrauchen bzw. bei Freunden und Bekannten zwischenlagern. So wird sichergestellt, dass während des Umzuges keine Lebensmittel weggeworfen werden müssen.

Richtig verhandeln

Auch bei Umzugsunternehmen ist es üblich, dass über die Preise verhandelt wird. Meistens sind die Preise zwar fest pro Stunde oder pro Kilometer festgelegt, über den Endpreis kann jedoch meist verhandelt werden. Häufig ist es auch möglich, bestimmte Leistungen kostenfrei zu erhalten, die sonst kostenpflichtig wären.

Was ist nach dem Umzug zu erledigen, damit keine weiteren Kosten entstehen?

Als Erstes sollte nach einem Umzug die eigene Adresse geändert werden. Das ist wichtig, denn bei einer verspäteten Meldung können sogar Bußgelder auf die Person zukommen. Für die Ummeldung wird in der Regel eine Wohnungsgeberbestätigung benötigt, die vom Vermieter bereitgestellt wird.

Bei einem Umzug sollten auch die Energielieferanten verglichen und gegebenenfalls gewechselt werden. Häufig stehen am neuen Wohnort andere Lieferanten zu anderen Konditionen zur Verfügung – hier lohnt sich definitiv ein Preisvergleich und auch ein Wechsel. Damit es keine Probleme mit der Energieversorgung gibt, sollte dies schon einige Wochen vor dem Umzug erledigt werden.

Ungefähr eine Woche vor dem Umzug sollte die Post darüber informiert werden, dass sich die eigene Adresse ändert. Die Post leitet dann automatisch für einen bestimmten Zeitraum alle Briefe an die neue Adresse um – dazu gehören natürlich auch wichtige Rechnungen, die nicht verpasst werden sollten.

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