Maskenregeln in Deutschland – Das müssen Sie wissen

Masken Regeln

Medizinische Masken sind seit kurzem in ganz Deutschland vorgeschrieben, aber verschiedene Bundesländer haben unterschiedliche Regeln darüber, welche getragen werden können.

Masken, die beim Einkaufen, in öffentlichen Verkehrsmitteln, beim Arztbesuch, beim Besuch von Gottesdiensten oder an anderen öffentlichen Orten, an denen mit starkem Publikumsverkehr zu rechnen ist, getragen werden können, sind FFP2- oder FFP3-Masken, KN95- oder N95-Masken und chirurgische Masken, auch bekannt als OP-Masken.

FFP2- oder KN95/N95-Masken sind in Bayern seit dem 18. Januar Pflicht.

Chirurgische Masken sehen ähnlich aus wie minderwertige Masken, die nicht den Standards für medizinische Gesichtsabdeckungen entsprechen. Sie müssen mehrere Lagen Stoff haben, eine Metallstrebe, die über der Nase sitzt, und auf ihrer Verpackung angeben, dass sie Typ II oder III und CE-zertifiziert sind, sagt das deutsche Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte auf seiner Website. 

Chirurgische Masken vom Typ I sind nicht medizinisch geeignet.

FFP2- oder FFP3-Masken sollen den besten Schutz gegen das Coronavirus bieten. Sie schirmen den Träger und Personen in der Nähe vor größeren Partikeln, die in Mund und Nase vorkommen, sogenannten Tröpfchen, und vor kleineren Partikeln, sogenannten Aerosolen, ab, so das Institut. KN95 oder N95 bieten den gleichen Schutz.

Partikel können etwa sechs Meter weit fliegen, nachdem sie ausgeatmet wurden, weshalb dies zur sozialen Distanzierungsnorm geworden ist, um das Infektionsrisiko zu verringern. Aerosole legen ebenfalls mehrere Meter zurück und verweilen länger in der Luft als Tröpfchen.

Bundesländer wie u.a. Baden-Württemberg erlaubt chirurgische Masken an den meisten öffentlichen Orten, verlangt aber eine FFP2- oder KN95/N95-Maske in Krankenhäusern oder Pflegeheimen.

FFP2-Masken sind teurer als OP-Masken, die nach Angaben des Medizinprodukteinstituts weniger gut vor Tröpfchen und Aerosolen schützen.

Stoffmasken werden nur für den persönlichen Gebrauch empfohlen, da es von der Art der Herstellung abhängt, wie gut sie Tröpfchen und Aerosole herausfiltern. Gesichtsmasken aus Kunststoff filtern keine Partikel heraus, sagt das Institut.

Das Nichttragen einer Maske kann in Rheinland-Pfalz zu einem Bußgeld von mindestens 50 Euro führen.

Es ist unklar, ob das Tragen der falschen Maske auch zu einer Geldstrafe führen würde, oder wer befugt ist, zu überprüfen, ob eine Maske den neuen Anforderungen entspricht und eine Geldstrafe zu verhängen.

Aber deutsche Beamte haben in der Vergangenheit nicht davor zurückgeschreckt, Leute zu bestrafen, die gegen die Coronavirus-Regeln verstoßen.

Im Bundesland Hessen wurden im Jahr 2020 gegen mehr als 11.000 Personen Coronavirus-Bußgelder in Höhe von über 1 Million Euro verhängt, berichtet der Gießener Anzeiger.

Gesichtsmasken bleiben noch länger ein Thema

Die Pandemie ist nun fast ein Jahr alt, und obwohl die Impfstoffe auf den Markt kommen, sind die Gesichtsmasken immer noch da – und werden noch eine ganze Weile Teil unseres täglichen Lebens sein.

Wir haben viel darüber gelernt, wie Gesichtsmasken uns vor der Ausbreitung des Coronavirus schützen können, aber natürlich hat sich die Beratung rund um Masken geändert und viele Menschen wollen ihre Gesichtsbedeckung aktualisieren.

Was Sie über höherwertige Gesichtsmasken (z.B. FFP2- und FFP3) wissen müssen

Welche Gesichtsmaske oder Abdeckung ist am besten zu tragen?

Stoffmasken waren so lange die Norm, und letztes Jahr riet die Regierung der allgemeinen Bevölkerung, diese anstelle von Masken medizinischer Qualität zu verwenden, weil sie einen Mangel an Masken für medizinischem Personal befürchtete.

Auf der Website der Regierung ist diese Empfehlung nicht mehr zu finden. Daher wenden sich die Menschen jetzt höherwertigen Gesichtsmasken zu, wie z. B. chirurgischen Gesichtsmasken, FFP2- und FFP3-Masken – diese bieten dem Träger einen besseren Schutz gegen die Verbreitung des Coronavirus als Stoffmasken.

Was ist der Unterschied zwischen einer normalen Stoffmaske und einer chirurgischen Maske?

Im Gegensatz zu Stoffmasken sind chirurgische Masken wasserabweisend – wenn also jemand in der Nähe Ihres Gesichts hustet, sollten die Wassertropfen von der Maske abgehalten werden. Sie haben jedoch eine Einheitsgröße, so dass sie für Menschen mit kleineren Gesichtern möglicherweise nicht passend anliegen.

Natürlich sind OP-Masken nicht waschbar und sollten idealerweise nach jedem Gebrauch entsorgt werden.

Sie können auch Bandverlängerungen kaufen, die die Masken für Kinder und Personen mit kleinen Gesichtern kleiner machen.

Aufgrund der Situation und der hohen Nachfrage sind inzwischen auch Kindermasken (sowohl als OP- als auch als FFP2) erhältlich. Dabei handelt es sich um die üblichen OP-, bzw. FFP2-Masken, jedoch in einer kleiner Ausführung, um sich besser an schmale Gesichtsformen anzupassen.

Was ist der Unterschied zwischen FFP2, KN95 und N95?

Eine FFP2-Maske hat ähnliche Leistungsanforderungen wie die in den USA getragenen N95-Masken bzw. die KN95 Masken aus China – allerdings gibt es einige Unterschiede bei den Testanforderungen.

Was ist eine FFP3-Maske?

FFP steht für Filtering Face Piece. FFP1-, FFP2- und FFP3-Masken sind die drei Klassen von Masken, die nach der europäischen Norm EN 149 über Prüf- und Kennzeichnungsanforderungen für Masken, die die Luft filtern, klassifiziert sind. Eine FFP1-Maske filtert mindestens 80 % der luftgetragenen Partikel, eine FFP2-Maske 94 % und mit einer FFP3-Maske steigt diese Zahl auf 99 %. Somit bietet die FFP3-Maske die höchste Schutzklasse aller Masken.

Wie lange kann man eine FFP3-Maske tragen?

FFP3-Masken sind für die Verwendung in einer Schicht klassifiziert – gekennzeichnet mit NR (nicht wiederverwendbar) oder R, wiederverwendbar (mehr als eine Schicht). Der NHS empfiehlt, die Maske immer zu entsorgen, wenn sie vom Gesicht getrennt wurde.

Diese Masken sind nicht waschbar und müssen nach Gebrauch entsorgt werden.

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