Medizinische Schutzausrüstung – FFP-Masken, Schutzkittel und mehr

COVID 19 Schutzmasken FFP

Die Persönliche Schutzausrüstung, PSA genannt ist unerlässlich um den Schutz vor Infektionen und Chemikalien, sowie auch vor der Erregerverbreitung, zu gewährleisten. Da das zeitintensive Anlegen und Ablegen der PSA als unerlässlicher Bestandteil des Schutzfaktors gelten, wird die Ausrüstung nicht immer wertgeschätzt, sondern auch oft als lästige Notwendigkeit und Behinderung des Arbeitsflusses bei vorhandenem hohem Zeitdruck gesehen. Wir zeigen, warum die Schutzausrüstung gerade in der heutigen Zeit unerlässlich ist.

Was ist unumgänglicher Bestandteil der medizinische Schutzausrüstung

Der Schutz vor in der Atemluft befindlichen Schadstoffen, zu denen zum Beispiel auch Mikroorganismen gehören, hängt bei den partikelfiltrierenden Halbmasken, sogenannten filtering face pieces oder FFP, von der Summe der Undichtigkeiten, der sogenannten Gesamtleckage, ab. Je größer die Undichtigkeiten an denjenigen Stellen sind, an denen die Maske am Gesicht aufliegt, der sogenannten Dichtlinie, je größer wird die Verpassungsleckage. Je geringer der Filterdurchlass ist, desto größer ist die Vermeidung der Partikel. Die FFP2 Maske hat eine Gesamtleckage von acht Prozent, während die FFP3 Maske eine Gesamtleckage von zwei Prozent aufweist. Dies bedeutet, dass für einen effektiven Schutz vor luftübertragbaren Erregern oder auch vor Aerosolen, eine FFP Maske mit mindestens Schutzstufe zwei getragen werden muss.

Quelle: Erste-Hilfe-Zuhause

Wenn Sie einen Bart tragen, ist es wichtig zu beachten, dass vermehrter Haarwuchs innerhalb des Bereichs der Dichtlinie zu einer Leistungsminderung der Atemschutzmaske führt. Die Maske weist bei einem Bart an der Seite eine schlechte Passform auf, was in eine Lücke resultiert. Folglich bewegt sich die Luft nicht durch das vorgesehene Vlies, sondern durch das Leck. Um zu verhindern, dass die Filterleistung rapide nach unten geht und das Gesundheitsrisiko bedrohlich steigt, sollte der Bart dringend abrasiert werden.

Der Schutzkittel wird ergänzend und für die jeweilige Situation bestimmt, angezogen. Er ist in der Regel langärmlig und wird hinten geschlossen. Es gibt verschiedene Arten des Kittels, die je nach Tätigkeitsbereich und Kontaminationsrisiko, sowie auch Durchfeuchtungsgrad passend gewählt werden. Generell dient der Kittel dem Schutz vor Kontamination der Kleidung mit Infektionserregern.

Quelle: Wikipedia

Die Schutzbrille besteht aus einem speziellen Kunststoff, der besonders widerstandsfähig ist. Die Brille schirmt das Auge nicht nur von vorne ab, sondern auch von der Seite und bietet Schutz vor Chemikalien und Stoffen, die infektiös, ätzend oder in anderer Art schädigend sind. Für einen guten Sitz und optimalen Halt, sind die Bügel verstellbar und das Silikonkopfband regulierbar. Einige Brillen haben auch einen UV- Filter und beschlagen nicht, während mit Mundschutz gearbeitet wird. Eine weitere Ergänzung ist die indirekte Belüftung, bei der die Ventilation für einen angenehmen Tragekomfort sorgt.

Bei einer Schutzgesichtsmaske wird das Gleitschutzschild am Befestigungsrahmen angebracht. Der Schutz für das ganze Gesicht ist leicht und angenehm, während Mundschutz und Brille problemlos darunter getragen werden können.

Die Arbeitsschuhe müssen vor allem funktional sein und hohen Belastungen widerstehen können. Aufgrund der hohen hygienischen Standards ist ein atmungsaktives Material sehr wichtig. Um die Gesundheit zu schonen und ein ermüdungsfreies Laufen zu erzielen, eignen sich ergonomische Fußbetten und stoßabsorbierende Laufsohlen. Hinzu kommt, dass auch Schuhe vor einer Kontamination geschützt werden können. Dies ist durch einen Schuhüberzug möglich.

Zusammenfassung

Ob Sie es wertschätzen oder ob es eher als Zwang erscheint, um die eigene Gesundheit im privaten Bereich, sowie auch im klinischen Bereich zu schützen, ist die medizinische Schutzausrüstung unumgänglich. Die einzelnen Schutzmaßnahmen können oder müssen sogar durch weitere Optionen ergänzt werden. Hierzu bieten sich die Schutzhandschuhe an, da auf diese Weise verhindert werden kann, dass Körperflüssigkeiten, Ausscheidungen oder auch flüssige Chemikalien über die Haut der Hände in den Kreislauf gelangen können. Durch verschiedene Materialeigenschaften stehen jeweils die richtigen Handschuhe für die jeweilige Situation zur Verfügung. Es ist elementar, dass Sie alle Faktoren und alle Umstände in Ihre Überlegungen mit einbeziehen, denn nur auf diese Weise können Sie sich mit dem optimalen Schutz einkleiden, um kein Risiko für Ihre Gesundheit einzugehen.

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