So finden Sie Massagen aller Art

Unser Alltag ist stressiger geworden, der berufliche Konkurrenzkampf geht nicht spurlos an unserer Seele und unserem Körper vorbei. Migräne und Rückenschmerzen sind oft die Folge von Verspannungen und Überforderung. Unser Hausarzt kann uns eine Massagetherapie verschreiben, wir können uns auch für eine wohltuende Massage entscheiden, bevor wir ein Fall für den Mediziner werden. Deutschland bietet verschiedene Möglichkeiten, eine Massage in Anspruch zu nehmen, im Urlaub, auf einer Kur oder bei einem Wellness-Wochenende. Bevor wir uns jedoch für einen Ort entscheiden, müssen wir uns für eine der vielen angebotenen Massage-Arten entscheiden.

Eine Auswahl der in Deutschland üblichen Massage-Methoden:

  • Die Klassische Massage oder auch Schwedische Massage genannt
  • Reflexzonenmassage
  • Lomi-Lomi-Nui-Massage
  • Die Lymphdrainage
  • Thai Massage
  • Ayurveda-Massage
  • Shiatsu-Massage
  • Schröpfmassage
  • Die Breuss-Massage
  • Tuina-Massage
  • Klangmassage
  • Bindegewebsmassage
  • Akupressur
  • Hot Stone Massage

Alle Massage-Arten sind gut für das Wohlbefinden. Sie fördern den Stoffwechsel und die Durchblutung, und doch unterscheiden sich die einzelnen Methoden voneinander, im Hinblick auf die Körperteile, die behandelt werden. Die verschiedenen Methoden benutzen darüber hinaus unterschiedliche Massage-Techniken.Eine kleine Massage-Kunde:

Die Klassische Massage ist die Form, die bei uns in Deutschland am meisten bekannt ist. Der Masseur bzw. die Masseurin knetet dabei mit den Händen den ganzen Körper des
Kunden. Es ist eine Ganzkörper-Massage. Durch das Massieren der Haut, lösen sich Verspannungen und Blockaden.

Die Reflexzonenmassage ist eine Teilkörper-Massage weil bei dieser Methode allein die Unterseiten der Füße behandelt werden. Es ist eine Drucktherapie, das bedeutet, dass durch einen punktuellen Druck auf Zehen und Fußsohle die Reflexbahnen, die die Fußpunkte mit den jeweiligen Organen verbinden, angeregt bzw. aktiviert werden.

Eine weitere Ganzkörpermassage ist die Lomi-Lomi-Nui-Massage, bei der das Gleichgewicht zwischen Seele und Körper, das gestört ist, wieder hergestellt wird. Mit sehr viel Öl und erfahrenen Massage-Griffen wird mindestens eineinhalb Stunden behandelt.

Lymphdrainage wird oft im Anschluss an Tumorbehandlungen eingesetzt. Durch bestimmte Techniken wird die Haut verschoben und dadurch ein besserer Lymph-Abtransport erreicht.
Die Thai Massage ist eine Dehn-und Streck-Therapie. Der Therapeut benutzt zusätzlich zu seinen Händen auch seine Knie, Füße und Ellenbogen. Diese Methode klingt rabiat, ist dennoch sehr hilfreich bei Muskelverspannungen und Durchblutungsstörungen.

Bei der Bindegewebsmassage zum Beispiel wird durch Kneten und Reiben die Verhärtung im Gewebe gelockert, die Hot Stone Massage arbeitet mit warmen Steinen aus Basalt, die in einer Reihe auf den Rücken gelegt werden. Sie helfen, Schmerzen zu lindern.
Anwendungsmotivation für eine Massage:

Schlafstörungen, Verstopfung und Durchfall, bei Erkrankungen des Bewegungsapparates und zur Förderung der Durchblutung bei Thrombosegefahr in den Beinen wird die Massage praktiziert. Schließlich massiert der Therapeut zur Schmerzlinderung und zur Stimulation des Stoffwechsels, so wie des Herz-, Kreislaufsystems. Das Bindegewebe und die Muskeln werden gelockert und für die Seele ist eine gefühlvolle Massage wie Balsam.

Wie arbeitet ein Masseur bzw. eine Masseurin?

In der Klassischen Lehre werden fünf Massage-Griffe verwendet, die variiert werden, sich dennoch gleichen und sozusagen einem Standard an Massage-Techniken entsprechen, so wie auch die Ausbildung mittlerweile reglementiert ist:

  1. Effleurage oder Streichen, bedeutet, dass die zu behandelnde Stelle leicht gestrichen wird. Diese Technik kommt meistens am Anfang einer Massage zum Einsatz, an dieser Stelle wird das Öl verteilt.
  2. Petrissage oder Kneten, zwischen den Fingern wird die Oberhaut geknetet.
  3. Bei der Friktion, dem Reiben, wird die Körperstelle mit kreisenden Bewegungen massiert, was Verspannungen löst.
  4. Tapotement, das Klopfen mit der flachen Hand oder den Fingern fördert die Durchblutung und erreicht tief liegende Gewebeschichten, die zum Vibrieren gebracht werden.

Sie haben sich anhand der Informationen und aufgrund Ihrer Symptome für eine Methode entschieden. Wo finden Sie Massagestudios oder Physiotherapeuten, die Massagen anbieten?

Es gibt mehrere Möglichkeiten, eine Massage in Anspruch zu nehmen. Abhängig davon, ob Sie eine einmalige Sitzung bevorzugen oder einen Urlaub, ob es eine regelmäßige Einrichtung werden soll oder ein Highlight.

Mobile Massagen bieten ihre Dienste für Geschäftsleute oder bei Events an. Das Team aus professionellen Masseuren behandelt vor Ort. Sie können auch ein Wochenende oder einen Kurzurlaub bei einem Veranstalter buchen, der sich mit Locations auskennt, die hochwertige Massage-Angebote im Programm haben. Eine weitere Möglichkeit: Eine Urlaubsregion in Deutschland auswählen, ein Hotel suchen und anfragen, ob es Wellness-Angebote gibt. Massage lässt sich auch sehr gut in Form eines Geschenkgutscheins auf dem Gabentisch unterbringen. Bei Jochen Schweizer können Sie zum Beispiel extravagante Massage-Trips bestellen.

Fazit

Eine Massage ist eine feine Sache, für den Körper ein Genuss, für die Seele eine willkommene Auszeit. Bei einer Vielzahl an Erkrankungen hilft sie während der Rehabilitation und in der Schmerztherapie wird sie schon lange begleitend eingesetzt.

Auch wenn die gesetzlichen und privaten Krankenkassen nicht jede Massage bewilligen, wenn man aus der eigenen Tasche zahlen muss, ist das Geld in den meisten Fällen sehr gut angelegt. Nach zwei Stunden Kneten und Klopfen, Ziehen und Streichen bleibt ein Wohlgefühl und manchmal entdeckt man sogar noch neue Körperteile, die lange schon nicht mehr im Einsatz waren!

TIPP: Auf https://www.veranstaltungen-regional.de/wellness-und-lifestyle/massagen/ finden Sie Massagen aller Art in Ihrem Wunschort.

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