Stress im Studium: Tipps zur effektiven Stressbewältigung für Studenten

Stress im Studium vermeiden

Stress ist ein alltäglicher Begleiter im Studium. Gerade junge Menschen sind oft mit der geballten Informationsflut und dem eigenen Organisationsaufwand an der Universität überfordert. Man muss den Stundenplan selbst zusammenstellen, die Woche ist vollgepackt mit Vorlesungen und Übungen, in den Semesterferien wird gearbeitet oder ein Praktikum absolviert und auch die Freizeit ist verplant mit Freunden, Familie und Haushalt. Daher ist es wichtig zu wissen, wie man den Stress vermeiden und bewältigen kann.

Wir geben Dir 5 Tipps zur effektiven Stressbewältigung an die Hand und zudem noch 15 Tipps zur Soforthilfe, wenn Du Dich aktiv überfordert fühlst.

Typische Anzeichen für zu viel Stress

Stress ist durch viele Symptome erkennbar, sowohl körperlich als auch geistig. Die meisten Anzeichen sind von Person zu Person unterschiedlich, daher ist es wichtig, genau auf Deinen Körper zu achten und die ersten Anzeichen zu erkennen.

  • Bluthochdruck, Schwindel, Herzrasen
  • Magen-Darm-Beschwerden
  • Kopf-, Rücken- und Nackenschmerzen
  • Unkontrollierte Zuckungen, z.B. Augenflattern
  • Schlafstörungen
  • Konzentrationsmangel

Zu viel Stress kann aber auch zu weitreichenden psychischen Folgen führen. Oft entstehen Depressionen, Burnout oder Erschöpfung, welche eine langwierige Behandlung erfordern.

5 Tipps zur effektiven Stressbewältigung

Stress ist sehr individuell. Oft entsteht er, wenn man zu hohe Ansprüche an sich selbst hat, seinen Zielen nicht gerecht wird oder Aufgaben nicht realistisch genug eingeschätzt. Wir haben deshalb 5 Tipps zur effektiven Stressbewältigung für Dich.

Erkenne die Ursachen

Wenn Du weißt, woher der Stress kommt, kannst Du auch etwas dagegen tun. Finde Deine persönlichen Stresserzeuger, eliminiere diese oder vermeide die Auslöser. Dann kannst Du Dich besser auf Dein Studium konzentrieren.

Lege Pausen ein

Pausen sind wichtig für die Regeneration des Gehirns. So kannst Du Dich besser konzentrieren. Bereits 10 Minuten reichen, damit Du Dich entspannter und aufnahmefähiger fühlst.

Gutes Zeitmanagement

Gutes Zeitmanagement ist das A und O. Wenn du organisiert und strukturiert arbeitest, kannst Du Stress vermeiden. Erstelle gerade in Prüfungszeiten einen Zeitplan, wann Du welche Aufgabe erledigst und welche zuerst. So behältst Du die Kontrolle.

Gesunde Lebensweise

Die richtige Ernährung, ausreichend Sport und genug Wasser helfen Dir, genug Energiereserven zu sammeln. Auch guter Schlaf ist wichtig, um leistungsfähig zu sein. Achte auf Deinen Körper und dein psychisches und physisches Wohlbefinden. Iss Obst und Gemüse, trinke genug Wasser oder beruhigenden Tee. Greife zum Kochbuch, statt zum Fast-Food.

Beseitige Störfaktoren

Unnötige Stressfaktoren wie laute Mitbewohner, ein klingelndes Handy oder noch zu erledigende Bachelorarbeit kann Dich ebenfalls stressen. Schalte dein Telefon aus oder zieh Dich an einen ruhigen Ort an der Uni zurück. So kannst Du dich besser auf Deine Aufgaben konzentrieren. Alles andere hat Zeit!

15 Tipps zur Soforthilfe

Wenn nichts mehr geht und die Überforderung Dich überrollt, dann helfen Dir diese 15 Sofort-Tipps bei der Bewältigung des Stresses.

  • Steh 15 Minuten früher auf

Das kann bereits Wunder bewirken. Schon 15 Minuten pro Tag geben Dir pro Woche über eine Stunde mehr Zeit. Oder Du verwendest diese 15 Minuten für Dich selbst: Lese ein Buch, meditiere oder mach Sport. So schaffst Du Dein Pensum, aber hast trotzdem etwas Gutes für Dich getan.

  • Bereite Dich schon abends auf den nächsten Tag vor

Schreibe abends eine To-Do-Liste und teile Dir ein, was Du am nächsten Tag erledigen möchtest. So bist Du vorbereitet und kannst ruhig schlafen gehen, ohne Dir Gedanken um en morgigen Tag zu machen.

  • Setze Prioritäten

Rom wurde auch nicht an einem Tag erbaut. Mache alles nach und nach, setze Dir realistische Deadlines und verschiebe auch mal eine Aufgabe.

  • Fertige Sicherheitskopien an

Sicherheit gibt Dir das Gefühl von Kontrolle. Fertige daher Kopien Deiner Hausarbeiten an,. Du wirst sehen, dass Du so etwas entspannter schlafen kannst.

  • Unterteile Aufgaben in kleinere Schritte

Zusätzlich zu der Prioritäten-Sortierung, solltest Du jede einzelne Aufgabe nochmals unterteilen. So kannst Du mehr Abhaken und hast das Gefühl, mehr erledigt zu haben.

  • Glaube an Dich selbst

Glaube daran, dass Du es schaffen kannst. Du bist klug genug, alles zu erreichen, was Du möchtest.

  • Treibe Sport

Sport macht den Kopf frei und hilft Dir, Dich besser zu konzentrieren.

  • Gehe raus an die frische Luft

Ein kleiner Spaziergang kann Wunder wirken.

  • Nimm ein entspannendes Schaumbad

Entspannung ist wichtig, um den Stress los zu werden.

  • Trinke einen heißen Tee

Nimm Dir einige Minuten Zeit, um in Ruhe Deinen Tee zu trinken. Gönn Dir somit eine Pause und die Wirkstoffe des Tees helfen Dir, Dich wieder besser zu fühlen.

  • Meditiere

Meditation hilft dabei, Deinen Geist zu entspannen. Regelmäßige Meditation kann langfristig auch Stress vorbeugen.

  • Suche Dir Unterstützung

Es ist nicht schwach, um Hilfe zu fragen. Gib Aufgaben ab oder erledige welche gemeinsam mit Kommilitonen oder Freunden.

  • Perfektionismus ablegen

Du musst nicht perfekt sein. Manchmal reicht es auch, eine Aufgabe einfach zu erledigen.

 

Ausmisten

Miste Deinen Kleiderschrank aus. Das hilft den Kopf frei zu kriegen. Somit mistest du nicht nur Deinen Schrank oder Bilder aus, sondern auch den Kopf.

 

Belohne Dich

To-Do-Liste erledigt? Dann bestelle Dir Sushi. Oder erfülle Dir einen anderen Wunsch.

 

 

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