Wie funktioniert eine Baufinanzierung

Baufinanzierung - das sollte beachtet werden

Bei einer Baufinanzierung wird zusätzlich zu den Zinsen jeden Monat ein Teil des Darlehens zurückgezahlt. Die Rückzahlung sollte mindestens ein oder vorzugsweise zwei Prozent pro Jahr betragen. Es ist gut, wenn der Kreditvertrag die Möglichkeit zusätzlicher Rückzahlungen vorsieht. Dann kann es schneller zurückgezahlt werden, vor allem, wenn sich Ihre finanzielle Situation besser entwickelt als Sie es geplant hatten. Sie ist auch dann von Vorteil, wenn im Falle einer vorzeitigen Rückzahlung keine hohen Mehrkosten anfallen. Dies gibt Ihnen die Möglichkeit, eine zusätzliche Finanzierung zu erhalten, wenn die Zinsen für ein neues Darlehen definitiv unter dem aktuellen Zinssatz liegen.

Fördermittel für die Baufinanzierung

Das Land, die Länder, die Bundesländer, die Länder und die Kommunen bieten verschiedene Fördermöglichkeiten für den Kauf oder Bau eines Hauses. Wenn Sie ein Haus bauen oder kaufen wollen, können Sie finanzielle Unterstützung von der KfW-Fördergelder erhalten oder an Förderprogrammen der Länder und Gemeinden teilnehmen. Als Faustregel gilt, dass Sie nur dann Unterstützung erhalten, wenn Sie diese rechtzeitig beantragen. Überprüfen Sie daher vorab, ob und unter welchen Bedingungen ein Förderprogramm für Sie verfügbar ist.

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Hypothekendarlehen mit zusätzlicher privater Rentenversicherung (Riester)

Neben einer Reihe von Beihilferegelungen unterstützt der Bund die zukünftigen Eigentümer des sogenannten Wohn-Riester. Es geht darum, dass ein eigenes Haus eine wichtige finanzielle Absicherung im Alter bieten kann. Das Land unterstützt diese Form der Altersvorsorge durch die Zahlung von Steuerfreibeträgen und Steuergutschriften – ähnlich dem Standard-Riestervertrag. Wenn Sie ein Haus bauen oder kaufen wollen, können Sie das im Riester-Vertrag eingesparte Kapital als Eigenleistung zur Finanzierung des Baus verwenden. Ob Sie vom sogenannten Wohnriester profitieren können, sollten Sie mit einem Baufinanzierungsexperten klären.

Dokumente, die für ein Baudarlehen erforderlich sind

Wenn Sie ein Haus bauen oder kaufen wollen, um eine Finanzierung dafür zu erhalten, benötigen Sie viele wichtige Dokumente. Wenn Sie ein Haus bauen, benötigt der Kreditgeber die folgenden Unterlagen:

  • Bauplan
  • Beschreibung der Konstruktion
  • Auszug aus dem Grundbuch und Hypothekenregister
  • Kopie der notariellen Urkunde
  • Bestätigung der geplanten Eigenmittel sowie der Fremdmittel
  • Kostenaufstellung
  • Nachweis der Gebäudeversicherung

Auch wenn Sie ein Haus kaufen, müssen Käufer von Immobilien unter anderem folgende Informationen vorlegen:

  • Verkaufsprospekt
  • Kostenaufstellung
  • Beschreibung der Konstruktion
  • Kopie des Kaufvertrags
  • Auszug aus dem Grundbuch
  • Bestätigung der geplanten Eigenmittel sowie der Fremdmittel

Für den Kauf und Umbau einer Immobilie sind insgesamt EUR 200.000 erforderlich. Das Eigenkapital von 20%, d.h. 40.000 Euro, kann durch einen Spar- und Bauvertrag eingebracht werden. Der Rest, d.h. 160.000 €, kann bei einem der Kreditinstitute ausgeliehen werden.

Beispiel: Ein Kreditnehmer entscheidet sich für einen 20-jährigen Festzinsvertrag und möchte nach diesen 20-Jahren seinen Kredit zurückzahlen lassen. Bei einem Nominalzinssatz von 5,16 % beträgt der Kreditrückzahlungssatz 2,87 %, wenn der Bauherr nach 20 Jahren die Schulden loswerden will.

In diesem Beispiel zahlt der Darlehensnehmer eine monatliche Rate von EUR 1.070,27 (Zinsen und Kreditrückzahlung) für 20 Jahre. Er muss 12.843,20 Euro pro Jahr zurückzahlen, um das Darlehen zurückzuzahlen. Da die Zinskosten 2016 in der Regel niedriger waren, wären andere Finanzierungsformen vorteilhafter.

Baufinanzierung – Das sollten Sie beachten

Der Kauf oder Bau einer Immobilie ist der wichtigste Kauf im Leben. Umso wichtiger ist es für dich, gut darauf vorbereitet zu sein und über all die Vor- und Nachteile nachzudenken. Wir schlagen vor, harte Fakten mit einem Finanzexperten zu berechnen, der Ihnen hilft, die richtige Entscheidung zu treffen!

Überprüfen Sie zunächst Ihre Kreditwürdigkeit.

Ein Finanzexperte sollte einen Kunden nicht fragen, wie viel er sich leisten kann, sondern ihm helfen, den genauen Betrag zu bestimmen, den er sich leisten kann. Nach diesem Grundsatz führen wir mit Ihnen ein persönliches Gespräch, um die maximale finanzielle Belastung zu ermitteln, die die Bank uns auferlegt.

Die eiserne Regel lautet, dass eine Baufinanzierung und das damit verbundene Darlehen 40% des Nettoeinkommens, d.h. der monatlichen Liquidität des Kreditnehmers, nicht überschreiten sollte. Das bedeutet, dass Familien, die insgesamt 3.000 Euro pro Monat verdienen, nicht nach Angeboten mit einer monatlichen Rate von mehr als 1.200 Euro suchen sollten.

Der Eigenkapitalanteil ist wichtig.

Im Idealfall sollten Darlehensantragsteller 25% des Immobilienwertes als Eigenleistung erbringen. Keine Bank möchte Sicherheiten leihen, wie z.B.

  • Steuer auf den Erwerb von Grundstücken/Immobilien (durchschnittlich 6% auf den Immobilienpreis)
  • Notarkosten (durchschnittlich 2% des Immobilienpreises)
  • Provision eines Immobilienmaklers (durchschnittlich zwischen 3-7% des Immobilienpreises)

deshalb sollten Sie in der Lage sein, das Minimum dieser Ausgaben aus eigener Tasche zu decken. Darüber hinaus ist es ratsam, dass Sie über mindestens 10% des zusätzlichen Kapitals verfügen.

Beispiel: Wenn Sie ein Haus für 300.000 € kaufen, sollten Sie über mindestens 45.000 € Eigenkapital verfügen.

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