Klapprad Check – Umweltbewusst und ohne Stau mit dem Faltrad ins Büro!

Faltrad im Check

Modernes Design und rasend schnelle Beschleunigung – Im Berufsverkehr in Großstädten, wie Berlin, München und Hamburg sieht man sie immer häufiger. Die Rede ist von den praktischen Falt- und Klapprädern. Diese können in wenigen Sekunden vom Fahrrad in ein kleines, handliches Gepäckstück verwandelt und so mit Bus und Bahn transportiert werden. Was der Unterschied zwischen einem Klapprad und einem Faltrad ist, für wen die kleinen Flitzer geeignet sind und welche Eigenschaften ein gutes Faltrad besitzt, erfährst du in diesem Artikel.

Was ist der Unterschied zwischen einem Klapprad und einem Faltrad?

Bei den beiden Begriffen „Klapprad“ und „Faltrad“ gibt es große Verwechslungsgefahr. Viele Radfreunde sprechen oft von Klapprädern, meinen aber in Wirklichkeit die modernen Falträder.  Dabei ist der Unterschied simpel und schnell erklärt: Klappräder sind die etwas älteren Fahrräder aus den 70er und 80er Jahren, die mit Hilfe von einem Hauptscharnier in der Mitte zusammengeklappt werden können. Diese sind mit 15 bis 20 Kilogramm recht schwer und auch das Packmaß ist recht groß. Die modernen Falträder hingegen, sind durch leichtere Materialien, wie Aluminium oder Carbon, deutlich leichter und durch mehrere Scharniere und Schnellspanner können die kleine Flitzer auf ein handliches Faltmaß gebracht werden. Ideal um in den öffentlichen Verkehrsmitteln oder im Auto transportiert zu werden.

Für wen eignet sich ein Falt- oder Klapprad?

Im Vergleich zu normalen Fahrrädern haben Falträder ein schlechteres Fahrverhalten, sind (mit der gleicher Ausrüstung) etwas teurer und gleichzeitig auch wartungsanfälliger durch die zusätzliche Falttechnik. Trotzdem gibt es zwei Zielgruppen für die ein Faltrad besonders empfehlenswert ist:

  • Der Berufspendler: Wer von Zuhause bis zum Bahnhof oder vom Bahnhof ins Büro eine längere Strecke (2 bis 10 Km) zurücklegen muss, für den ist ein Faltrad ideal geeignet. Bei der Anschaffung sollte hier auf ein geringes Gewicht und ein kleines Faltmaß geachtet werden.
  • Der Reisende: Auch für Reisende die am Urlaubsort mobil sein und auf die tägliche Radtour nicht verzichten wollen, ist ein Faltrad ideal geeignet. Da das Rad hier nur einmal transportiert werden muss, spielt das Faltmaß und das Gewicht nur eine untergeordnete Rolle. Wichtiger ist das Fahrverhalten und die Ausstattung (Gänge, Bremsen, Gepäckträger, etc.).
  • Schon gewusst? Falt- und Klappräder gelten im zusammengeklappten und eingepackten zustand als Gepäckstück und können so kostenlos in den öffentlichen Verkehrsmitteln transportiert werden.

Welche Arten von Falt- und Klapprädern gibt es?

Klappräder sind schon eine spezielle Art von Fahrrädern. Allerdings gibt es auch hier die unterschiedlichsten Modelle für die unterschiedlichsten Zielgruppen. So gibt es kleinere 16 Zoll Falträder, die sich besonders gut für Berufspendler eignen und 26 Zoll Falträder die besondere Vorteile für Reisende im Urlaub bieten. Sogar Mountainbikes und Fahrräder mit Elektroantrieb sind im Faltradformat auf dem Markt erhältlich.

Welche Eigenschaften hat ein gutes Falt- bzw. Klapprad?

Wer sich ein neues Klapprad anschaffen möchte, der sollte sich vorher gut informieren und die folgenden Eigenschaften genauer unter die Lupe nehmen:

  • Gewicht: Das Gewicht ist besonders für Berufspendler entscheidend, da diese das Rad häufig in Bus und Bahn tragen müssen. Angenehm ist hier ein Faltrad mit einem Gewicht von 10 bis 12 Kg, ideal 7 bis 10 Kg.
  • Faltmaß: Auch wichtig und interessant für Berufspendler ist das Faltmaß. Dieses sollte möglichst klein sein.
  • Gangschaltung: Wer mit seinem Klapprad auch im hügeligem Gelände fahren möchte, der sollte auf eine hohe Anzahl an Gängen achten. Außerdem muss man sich entscheiden zwischen wartungsarmer Nabenschaltung oder klassischer Kettenschaltung.
  • Bremsen: Die meisten Falträder sind mit Felgen- oder hydraulischen Scheibenbremsen ausgestattet. Felgenbremsen sind günstiger – Scheibenbremsen hingegen haben eine bessere Bremskraft. Auf Grund der höheren Geschwindigkeit, sind für ein e Bike Klapprad hydraulische Scheibenbremsen empfehlenswert.
  • Ausstattung: Falträder haben eine unterschiedliche Ausstattung. Wenn das Gewicht nicht im Vordergrund steht, dann empfiehlt sich eine gute Ausstattung mit Gepäckträger, Schutzblechen, Klingel und LED-Beleuchtung.
  • Design: Das Design ist zwar Geschmackssache, aber auch darüber sollte man vor der Anschaffung nachdenken. Hier hat man oft die Wahl zwischen auffällig-schick oder unauffällig-schlicht. Zweiteres zieht Diebe vielleicht nicht sofort an.
  • Qualität und Verarbeitung: Je besser die Qualität und die Verarbeitung des Faltrades, desto größer ist der Fahrspaß und das Fahrverhalten. Sehr hochwertige Falträder stellt hier der Faltrad Hersteller Tern her.
  • Preis: Der letzte wichtige Punkt ist der Preis. Normale Falträder sind für 200 bis 1500 € erhältlich – Elektro Klappräder für 800 € bis 3000 €. Bei der Anschaffung sollte man auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achten und die Preise miteinander vergleichen.

Fazit

Falt- und Klappräder (um genau zu sein Falträder) werden immer beliebter. Besonders Berufspendler können von den Vorteilen der kleinen Flitzer profitieren und umweltbewusst zur Arbeit pendeln. Bei der Neuanschaffung eines Klapprades sollte man in erster Linie auf das Gewicht und Faltmaß achten, aber auch die Ausstattung und die Verarbeitung sind wichtige Anhaltspunkte für ein gutes Faltrad.

Weiterführende Informationen

https://www.berliner-zeitung.de/berlin/im-test-diese-klappraeder-eignen-sich-fuer-die-bahn-und-die-grossstadt-24112878

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