Umzug: Das rät der Physiotherapeut

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Kaum jemand bleibt sein ganzes Leben lang im selben Haus oder in derselben Wohnung, sodass früher oder später jeder einmal mit einem Umzug konfrontiert wird. Hier zeigen sich immer die wahren Freunde, denn ein Umzug ist nicht nur stressig, sondern auch körperlich sehr anstrengend. Wer sich keinen Möbelpackdienst leisten kann, muss die schweren Möbel selbst tragen. Dabei sollte man aber darauf achten, dass man seinen Körper nicht langfristig schädigt. Schon eine falsche Bewegung kann ausreichen, dass man über Wochen und Monate Probleme mit seinem Rücken bekommt. Doch wie kann man seinen Körper trotz der hohen Belastung vor solchen Problemen schützen?

Den Rücken schützen

Beim Umzug ist es wichtig, dass man seinen Körper entsprechend vorbereitet. Ein Dehnen des gesamten Körpers vor der Belastung durch den Umzug kann wahre Wunder bewirken. Ein leichtes Aufwärmen und Dehnen beugt nämlich Verletzungen vor und wenn es dann zum Tragen der Sachen kommt, sollte man jede Bewegung ganz bewusst ausführen. Meist muss man Betten, Schränke oder Sofas unten anpacken und dann hochheben. Viele machen dabei den Fehler, dass sie versuchen die Dinge aus dem Rücken hochzuheben. Ein Rundrücken entsteht und schon kann man Probleme bekommen. Ein Hexenschuss ist hierbei keine Seltenheit. In den Beinen haben die meisten Menschen auch die meiste Kraft, da es sich dabei um einen großen Muskel handelt. Aus diesem Grund sollte man auch beim Heben darauf achten, dass die Hauptkraft aus den Oberschenkeln kommt. Man geht möglichst tief in die Hocke, greift das Objekt an und hebt mit den Beinen an, während der Rücken so gerade wie möglich gehalten werden sollte. Dabei sollte man immer seine eigenen Grenzen beachten. Wenn ein Gegenstand zu schwer ist, muss man sich entsprechend Hilfe suchen. Wer etwas Geld übrig hat, kann auch günstig umziehen mit Wichtel Umzüge.

Die Schulter entlasten

Jeder Physiotherapeut würde einem bei einem Umzug dazu raten, dass die Schulter entlastet werden muss. Bei einem Umzug werden die Schultern und der Rücken am meisten beansprucht. Vor dem Umzug hilft es auch bei dieser Muskelgruppe, entsprechende Lockerungsübungen anzuwenden, um die Muskeln auf eine Belastung vorzubereiten. Eine Schonhaltung ist dabei keine Lösung, denn diese verleitet den Körper dazu, die Belastung in Regionen zu verteilen, die dann zu Verletzungen führen können. Bei den Schultern sollte man darauf achten, dass diese vor dem Anheben nach hinten fixiert werden. So wird auch gewährleistet, dass der gesamte Rücken inklusive Rumpf angespannt ist und die Belastung optimal bewältigen kann. Die richtige Atmung ist dabei ebenfalls entscheidend. Vor dem Heben sollte man tief einatmen und dann die Luft anhalten, bis man den Gegenstand nach oben bewegt hat, denn so bleibt der Körper stabil und bietet keine Schwachstellen. Wenn man während der Belastung lockerlässt, besteht die Gefahr, dass die Belastung zu Verletzungen führen kann.

Vorbereitung ist alles

Wer sich optimal auf einen Umzug vorbereiten möchte, kann dies unter anderem durch Videostudien intensivieren. Wie bereits gesagt, sollte man möglichst viel Gewicht aus den Beinen heraus anheben. Im Internet gibt es zahlreiche Übungsanleitungen für das Fitnessstudio. Hier besteht ein direkter Zusammenhang, denn wenn man sich die Videos zu Kniebeugen und zum Kreuzheben anschaut, kann man schon das Wissen transferieren, um es entsprechend bei einem Umzug anwenden zu können.

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